Schuhänderungen

Kleine Anpassungen mit grosser Wirkung

Konfektionierte Schuhe können manche Menschen nicht ohne spezielle Anpassungen tragen. Patienten mit Beinlängendifferenz benötigen einen Ausgleich am Schuh, der den Schiefstand des Beckens behebt und Rücken- und Hüftbeschwerden vorbeugt oder lindert.

Angebot

  • Aussen-/Innenranderhöhungen
  • Sohlen- und Absatzerhöhungen
  • Absatzverbreiterungen
  • stossdämpfende Absätze/Sohlen
  • Gleitspitzen
  • Abrollhilfen
  • Sohlenversteifung
  • Dehnungen
  • Haken/Velcro
  • Verschlussverlängerung etc.

Info

Durch Abrollhilfen, Aussen- oder Innenranderhöhungen sowie stossdämpfende Absätze und Sohlen verhelfen wir Patienten mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen der Fuss-, Knie- und Hüftgelenke, zum Beispiel bei Arthrose und nach Verletzungen zu mehr Mobilität.

Bei neurologischen Funktionsausfällen kompensiert die Schuhänderung die Einschränkung im physiologischen Bewegungsablauf und ermöglicht weitgehend normales Laufen, oft auch in Verbindung mit Orthesen und/oder Innenschuhen bzw. orthopädischen Spezial-und Serienschuhen.

Mit Dehnungen der Kappe, der Weite und der Länge des Schuhs erreichen wir hohen Komfort bei pathologischen Fussformen. Velcroverschlüsse oder Haken ermöglichen Selbständigkeit beim Anziehen nach einseitigen Lähmungen.

Kosten

Was kostet eine Schuhänderung?

Als zertifizierter Betrieb und Mitglied im SVOT verpflichten wir uns, uns an die vorgeschriebenen Kosten für orthopädische Schuhzurichtungen im offiziellen OSM-Tarif zu halten.
Die Kosten für orthopädische Schuhanpassungen variieren zwischen sehr niedrigen Beträgen für minimale Korrekturen über ca. CHF 150.- z.B. für einfache Sohlenerhöhung von 1 cm als Ausgleich bei Beinlängendifferenz bis hin zu höheren Kosten für sehr komplexe orthopädische Anpassungen am Schuh bzw. für orthopädische Massschuhe je nach Ausführung.

Werden die Kosten für orthopädische Schuhänderungen von einer Versicherung übernommen?

Die obligatorische Grundversicherung sowie die Zusatzversicherung der gesetzlichen Krankenkassen in der Schweiz übernehmen in der Regel keine Kosten für orthopädische Schuhzurichtungen.  Ab einer diagnostizierten Beinlängendifferenz von 1.5 cm besteht die Möglichkeit der Anerkennung der Differenz bei der IV als „Gebrechen“. Dazu muss der IV-Antrag „Anmeldung für Erwachsene: Hilfsmittel“ oder „Anmeldung für Minderjährige und für medizinische Massnahmen vor dem 20. Altersjahr“ ausgefüllt und zusammen mit der Verordnung des behandelnden Arztes sowie den im Antrag verlangten zusätzlichen Dokumenten bei der IV-Stelle Ihres Wohnkantons, z.B. IV Wallis in Sitten eingereicht werden.

Nach einiger Zeit erfolgt entweder eine Kostengutsprache für die beantragte Schuhabänderung/orthopädische Spezialschuhe, die in der Regel 10 Jahre gültig ist oder eine Ablehnung des Antrages.

Bei einer Bewilligung bzw. „Kostengutsprache für orthopädische Schuhzurichtungen/orthopädische Spezialschuhe“ übernimmt die IV jährlich die Kosten für zwei Paar Schuhänderungen. Bei der Abgabe von max. zwei Paar orthopädischen Spezialschuhen pro Jahr übernimmt der Versicherte pro Schuhpaar einen Selbstbehalt in Höhe von CHF 120.- für Erwachsene und CHF 70.- bei Kindern.

In begründeten Ausnahmefällen kann ein Mehrverbrauch mit einem zusätzlichen dritten Paar beantragt werden. Gerne beantworten wir weitere Fragen persönlich und helfen Ihnen weiter bei der Antragstellung an die zuständige IV-Stelle.

Unser Service - Ihr Plus

In der Regel bearbeiten unsere Orthopädietechniker und Orthopädieschuhmacher die Schuhänderungen innerhalb einer Woche, in sehr dringenden Fällen auch kurzfristig.

Die Techniker wissen, dass oft eine kleine Änderung am Hilfsmittel oder am Schuh eine grosse Verbesserung der Lebensqualität im Alltag mit sich bringt. Fragen Sie uns, wir machen vieles möglich!